Adventsgeschenk für die werten altrituellen Leser der „Tiberente“: die „Schnitzelmesse“

BERLIN, 7. Dezember (eigener Bericht). Für große und kleine Freunde der außerordentlichen Form des Römischen Ritus und auch für solche, die es erst noch werden sollen, hat die Redaktion der Tiberente am heutigen Adveniat-Sonntag die Spendierhosen angezogen und ihren treuen Lesern ein kleines vorweihnachtliches Geschenk vorbereitet, das sie natürlich gern zu Weihnachten weiterverschenken dürfen: die „Schnitzelmesse“ mit ihren zwei frommen Protagonisten, Hw. Peters und seinem Meßdiener Paul.

Im Jahre 1943 hat die amerikanische Zeitschrift Catholic Extension einen Ausschneidebogen herausgegeben, mit dem Kinder eine kleine Hl. Messe mitsamt Altar, Priester und Ministrant nachspielen konnten. Das englische Original hat dieselbe Zeitschrift vor einigen Wochen in niedriger Auflösung in ihrer Netzausgabe veröffentlicht. Wir haben die Dateien digital aufgearbeitet, in ein verlustfreies Format gebracht und den sehr informativen Text nach unseren bescheidenen Möglichkeiten verdeutscht.

Hier machen wir nun also allen Katholiken deutscher Zunge die „Schnitzelmesse“ als druckfertige PDF-Dateien zugänglich und hoffen, damit bei Kindern und Erwachsenen das Wissen über die und die Liebe zur Hl. Messe zu vertiefen.

Um alle Geschmäcker zufriedenzustellen und die ganze Vielfalt der Katholizität abzubilden, haben wir zwei Versionen vorbereitet:

die Schnitzelmesse — Brot-und-Butter-Ausgabe „Franziskus“
für die Christen an der Peripherie, die nur einen Schwarzweißdrucker zur Verfügung haben;

und

die Schnitzelmesse — ultimative Dic-nigra,-fac-rubra-Version „Franz-Peter“
mit Anweisungen in wahrhaft protzbischöflichem Kardinalspurpur.

Die Dateien sollten ohne die Option auf Druckbereich verkleinern auf Karton oder dickes Papier im Format DIN A4 gedruckt werden, damit die Maße stimmen. Zum Verschenken kann der Bogen natürlich auch zu einem Heft gefalzt und zusammengelegt oder -geheftet werden; es sollte aber immer nur eine Seite des Papiers bedruckt werden, damit beim Ausschneiden nichts von dem Text zerschnitten wird.

Unter Berücksichtigung der bekannten Ernsthaftigkeit dieser Seite sei darauf hingewiesen, daß es sich bei der Schnitzelmesse natürlich um keine Satire handelt; wo uns also etwa Fehler unterlaufen sein sollten, sind Berichtigungen hochwillkommen.

Vielleicht noch ein Wort zum Urheberrecht: Die ursprünglichen englischen Father Peter Cutouts unterliegen nicht mehr dem urheberrechtlichen Schutz. Nach damaligem US-amerikanischem Recht hätte das Copyright 28 Jahre nach der Veröffentlichung verlängert werden müssen; da 28 Jahre nach der Veröffentlichung das Jahr 1971 war, ist das unterblieben.

Und nun allen Lesern eine gesegnete Adventszeit und viel Spaß mit der Schnitzelmesse!

— die Chefredaktion.




PS: Die Abrufzahlen gehen gerade durch die Decke; wir freuen uns sehr, das die Schnitzelmesse so beliebt ist, und könnten uns vorstellen, daß der eine oder andere unserer werten Leser Lust hat, sich zu revanchieren, indem er wiederum selbst etwas Gutes tut. Vielleicht dürfen wir Ihnen dazu zwei geistliche Anstalten empfehlen, die, wie wir wissen, für jede große und kleine Spende dankbar sind:

Stiftung der Rosenkranz-Basilika, Berlin-Steglitz,
Kto. 15 804 300,
Darlehenskasse Münster e. G.,
BLZ 400 602 65
(BIC: GENODEM1DKM, IBAN: DE11 4006 0265 0015 8043 00)

Institut St. Philipp Neri, Berlin-Wedding,
Kto. 1 202 110,
Bank für Sozialwirtschaft,
BLZ 100 205 00
(BIC: BFSWDE33BER, IBAN: DE74 1002 0500 0001 2021 10).

Verwendungszweck jeweils: Spende per Tiberente.

Vergelt’s Gott!

Kommentare:

  1. Ach da kann man nur sagen, "das Volk das im Dunkeln wohnt hat (Vergangenheit) ein helles Licht gesehen" und mit dem Prolog des Johannesevangeliums feststellen
    Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, /kam in die Welt.
    Er war in der Welt /und die Welt ist durch ihn geworden, / aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, / aber die Seinen nahmen ihn nicht auf....
    Und damit ist im Grunde auch alles wieder so, wie es schon immer gewesen ist, auch wenn man seufzen könnte "What we have lost!"

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    1. Och, im Falle eines Falles, klebt UHU wirklich alles.

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    2. Da gibt's nur drei Möglichkeiten:

      a.) Schnitzelmesse hundertmal ausdrucken und an alle Kinder in der Umgebung verschenken;
      b.) Link zu dieser Seite überall teilen;
      c.) beides tun (empfohlene Option).

      Gewinnen Sie die Kleinen für die Außerordentliche Form -- in 20 Jahren, wenn viele dieser Kleinen Priester sind, sehen wir dann sub condicione Iacobi die ersten Früchte.

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  2. Wow, das muss ja ganz schön viel Arbeit gewesen sein!
    Besonders gefällt mir übrigens der wahrhaft liturgische Altar - etwas, was man auch vor "das Konzil" in deutschen Landen nicht häufig sah...

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    1. Die Bilder stammen natürlich nicht von uns -- wir haben das Ganze nur geklaut, einmal durch Google-Translator gejagt und dann lieblos zusammengepappt.

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  3. Genial; ich hatte "das" ja schon vor einigen Wochen bei Catholicism Wow (hier) entdeckt, aber oben angebotene Version jetzt, mit deutschem Text und in RTBDTR-Ausgabe - das ist wahrlich unschlagbar!

    Vielen Dank für die gemachte Mühe!

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  4. Ich wüsste gern mal, wer hier immer als einziger alles "blöd" findet...

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    1. Scherzkekse sind hier völlig fehl am Platze -- ist ja schließlich eine ernste Seite hier!

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    2. Ehrlich und wenn man lachen muss, dann ab in den Keller???

      Wohnt die Tiberente in Ostwestfalen und nicht im sonnigen Italien?
      Fließt bei den Modernisten der Rhein bekanntlich in den Tiber, so bei den Tradis die Pader?
      Fragen über Fragen! und ich dachte manches sei scherzhaft südliches renaissancefürstliche Leichtigkeit, so kann man sich irren!

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    3. Nö, alles todernst gemeint! Besonders die Sache mit Kaspers Nase! :-P

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    4. PS: Wußten Sie schon, daß der Chefredakteur der Tiberente wirklich aus dem Erzbistum Paderborn kommt? Sie haben ein gutes Näschen! Westfale ist er allerdings nicht, erst recht nicht Ost-.

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    5. Nun woher soll der Chefredakteur denn sonst kommen, wenn das was normale Menschen als Satire ansehen, todernst gemeint ist?

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    6. Weiß nicht... vielleicht aus Trier?

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    7. Die Trierer sind genauso "nicht so ganz dem todernsten zugeneigt" wie die Kölner, muss am Wein liegen, oder an der lieblichen Gegend. :-D

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  5. Sehr gelungen, die neue Überleitung zu den Kontonummern. Ich verbeuge mich trotz eines Bandscheibenvorfalls bis zu den Fußspitzen. ;-)

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    1. Na, dann schonen Sie sich lieber! Und gute Besserung!

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    2. Nä, die erste Fassung war schon prima. Er sollte sich von Irren nicht selber irre machen lassen.

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