Islamisten distanzieren sich von gemäßigten Muslimen:
„Haben nichts mit Islam zu tun“

Sieht so der wahre Islam aus?
Friedliche Familie in Malaysia
DRESDEN, 18. Januar (eigener Drahtbericht). „Die gemäßigten Muslime haben nichts mit dem Islam zu tun!“ Mit dieser gemeinsamen Erklärung haben sich heute in Dresden Vertreter von el-Kaida, Millî Görüş, Boko Haram, der Muslimbruderschaft, dem Islamischen Staat und weiterer islamistischer Verbände an die Öffentlichkeit gewandt. Sie warnen vor einer Bedrohung des Islams von seiten gemäßigter muslimischer Gruppen. Immer wieder sähen sich radikale Islamisten dem Vorwurf ausgesetzt, sie distanzierten sich nicht laut genug von den Liberalen. Dem setzten die Vertreter der islamistischen Organisationen heute ein klares Bekenntnis für den Islamismus entgegen.

„Durch die kruden Äußerungen von selbsternannten Islamvertretern und besonders jetzt durch die Aufmärsche gewaltbereiter Säkularisten nach den Anschlägen in Frankreich ist in der westlichen Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild vom Islam entstanden“, so Ronny Hundt, Prediger an einer Moschee in Berlin-Neukölln und Hauptredner der Kundgebung. „Wir warnen alle verantwortungsbewußten Europäer davor, sich von diesen Negativschlagzeilen beeinflussen zu lassen.“ Die aus den Medien bekannten Liberalistengruppen, allen voran der umstrittene Zentralrat der Muslime in Deutschland, verträten nicht den wahren Islam. In Wahrheit seien es nur wenige radikalsäkulare Muslime, die friedlich und tolerant gegenüber den Ungläubigen seien; die Öffentlichkeit müsse erfahren, daß die überwältigende Mehrheit der Muslime islamistisch sei und sich engagiert für Dschihad und Scharia einsetze. Es sei an der Zeit, ein klares Zeichen zu setzen.

„Der Islam ist eine Religion des Krieges“, so Hundt. „Der heilige Koran befiehlt die Tötung aller Ungläubigen und die Unterwerfung der Buchbesitzer, also der Christen und Juden; daß das wesenhaft zum Islam gehört, zeigt uns auch das Leben des erlauchten Gesandten Gottes Muhammad, Friede sei auf ihm! Wer etwas anderes behauptet, legt den Koran falsch aus. Wir dürfen nicht zulassen, daß laue Muslime das Bild vom Islam in der Öffentlichkeit bestimmen. Der Wille Gottes, wie er von dessen Boten Muhammad, Friede sei auf ihm, empfangen wurde und im Koran niedergelegt ist, ist uns oberstes Gebot. Davon können und dürfen wir nicht ablassen, das zeigen uns auch die beispiellosen Solidaritätsbekundungen in der ganzen islamischen Welt! Lassen wir uns von den Halbherzigen nicht unsere Religion wegnehmen!“

Immer wieder gingen liberale Personen ins westliche Ausland, wo sie sich säkularisierten und sich zu westlichen Staatsbürgern ausbilden ließen. Solchermaßen mediokrisiert kehrten sie dann in ihrer Heimatländer zurück, um dort nach einiger Zeit auf Befehl ihrer Auftraggeber loszuschlagen. Hundt: „Wir suchen nach Möglichkeiten, solchen Menschen die Rückkehr in islamische Länder zu verwehren. Wir können nicht dulden, daß solche geistigen Terroristen ein Klima der Angst schüren und die Errungenschaften des Islams in den entwickelten islamistischen Ländern zerstören. Genau das ist doch das Ziel dieser Leute! Lassen wir nicht zu, daß die Rattenfänger unser Denken beeinflussen, unsere so hart erkämpfte Freiheit einschränken! Nein, das friedliche Zusammenleben der Muslime aller Kulturen kann nur die Scharia gewährleisten.“

Dadurch, daß die Aktivitäten des Westens und der gemäßigten Gruppen in den Medien aufgebauscht worden seien, seien bei vielen ungebildeten Islamisten dumpfe Ängste entstanden. Sie wähnten im angepaßten Islam eine imaginäre Bedrohung und verlören ihren Glauben an die Umma. Hundt rief dazu auf, den Defätisten einen starken Islamismus zu zeigen, der sich nicht von einer kleinen Gruppe Lauwarmer unterkriegen lasse.

Ursprünglich hatte die Kundgebung bei einem Anschlag auf die für morgen geplante Pegida-Demonstration stattfinden sollen, deren Verbot Hundt scharf verurteilte: „Das ist Islamophobie reinsten Wassers! Die Freiheit der Religionsausübung steht über allem und muß gewährleistet sein, auch wenn sich einige dadurch angegriffen fühlen. Die Tötung von Ungläubigen ist Ausdruck dieser Freiheit. Eine Gesellschaft, die gewaltsames Engagement für die Freiheit des Islams nicht erträgt, muß sich fragen, ob sie noch für sich beanspruchen kann, das Recht auf freie Religionsausübung zu verteidigen. Wir dürfen uns dieses Recht nicht nehmen lassen!“

Die Kundgebung endete mit einem Bekenntnis zum wahren Islam und dem Aufruf an alle Islamisten, sich gemeinsam für eine Welt des Friedens und der Freiheit aller Muslime einzusetzen.

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